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Neophyten bei "Kunst am Bau" im Kanton Solothurn


Fremdländische Pflanzen (Neophyten) sind eine Gefahr für die Biodiversität. Es darf nicht sein, dass der Kanton Kunstprojekte finanziert, die seine eigene Strategie zum Erhalt der Biodiversität torpedieren.


An der Emme realisiert der Kanton Solothurn ein Hochwasser-Revitalisierungsprojekt.

Im Rahmen dieses Projektes wurde auch eine Kunstinstallation mit 150`000 Franken finanziert. Das Projekt "Kunst an der Emme" beinhaltet unter anderem die Pflanzen von 80 Schwarzpappelhybriden. Diese züchterischen Kreuzungen aus nordamerikanischen und europäischen Pappeln sind dafür bekannt, die gefährdete einheimische Schwarzpappel zu verdrängen.


Bei einem zweiten Kunst am Bau Projekt bei Kantonsspital Olten wurde eine 42 Meter lange Bambushecke gepflanzt. Bambusrhizome sind bekannt für ihre Schäden an Infrastrukturanlagen. Bambus hat als invasiver Nephyt aber auch das Potential einheimische Pflanzen zu verdrängen.


In der Dezembersession habe ich einen Vorstoss eingereicht und um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:


Bei welchen weiteren Projekten des Kantons wurden im Rahmen von Kunst am Bau fremdländische Pflanzen verwendet?


Wie lässt es sich nach Ansicht des Regierungsrates vereinbaren, dass bei einem Revitalisierungsprojekt, Problempflanzen wie die Hybridpappel in grossem Stil, angepflanzt wird?


Wie will der Regierungsrat in Zukunft verhindern, dass die eigenen Ziele zum Erhalt der

Biodiversität mit öffentlich finanzierten Kunstprojekten torpediert werden?


Ich bin gespannt auf die Antworten der Regierung und werde euch hier auf dem Laufenden halten.


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Thomas Lüthi

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